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Wes in der Wüste - Asteroid City - Kinostart & Verlosung

filmz 06 23 asteroid city quer

asteroid city

UPI - Kinostart 15.06.2023 - Ticket-Verlosung (s.u.).

1 slide Ibiza

Miss J. als `landmark`- da geht der `rocket man´ im Hintergrund steil.↑


 Atomic! Bombig, dieses Stelldichein in der Sperrzone. ↓

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Woodrow, Nachwuchs-Scientist, vor dem Nach-Hause-Telefonieren. ↓

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Gewinnspiel - je 2 Asteroid City - Kinotickets winken richtigen - mit Klarnamen & Adresse versehenen - Antworten auf diePreisfrage:
Welcher Star schwebt hier als Alien ein?
Subito per Mail an: gewinnspiel @ cinesoundz . net

 * Trailer * Film-Website * Mubi-Tipp * i.d. Startwoche als MubiGO-Pick *

© text: sr- cinesoundz- 06-23 / © pics: 87 Productions/Focus Features


TIPP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Dear stargazers and space cadets..." - Wesley Wales `Wes´ Anderson meldet sich zurück - aus der Wüste. Nach Ennui-sur-Blasé als Schauplatz des frankophilen Vorgängers French Dispatch (siehe auch Wes in Town-Special) tobt sich der Kultregisseur Anno´23 an einem neuen pastellig-retroseeligen Fantasieort aus: Asteroid City, `irgendwo im Nirgendwo´ einer staubigen militärischen Sperrzone, im Südwesten der USA.

Hier kreuzen sich (nach einer Idee von Anderson & Co-Producer Roman Coppola) auch ohne nennenswerte Story die Wege etlicher skurriler Fifties-Charaktere. Die Regie arbeitet ihren kürzlich im Wettbewerb an der Croisette fast vollzählig schaulaufenden All-Star-Cast um Leib- & Magen-Schauspieler Jason Schwartzman & die (hier brünett) als ikonische Wuchtbrumme inszenierte Scarlett Johansson ab (u.a. Tom Hanks, Tilda Swinton, Bryan Cranston, Edward Norton, Adrien Brody, Liev Schreiber, Steve Carell, Matt Dillon, Willem Dafoe, oder Margot Robbie) und delektiert sich einmal mehr an einer Unzahl Retro-Schmankerl, nerdiger Design-Einfälle & possierlicher Kulissen-Details - auf Anderson ist da Verlass.

Doch nicht nur viele der Schauspieler-Gesichter kennt man schon aus früheren Anderson-Streifen - Dialoge tendieren ins Längliche - selbst Details werden selbstverliebt nicht 1, sondern 2,3,4-mal gebracht wie der drollige Roadrunner-Kuckuck als eigentlich nette Looney Tunes-Referenz.


filmz 06 23 asteroid city quer↑ Alles ganz schön (vom Computer) zugewuselt - weniger wäre mehr, auch beim offiziellen Haupt-Filmplakat.


Der vertraute Anderson´sche Manierismus schießt mit Billy Wilder-, Steven Spielberg- & Stanley-Kubrick-Insider-Referenzen, den unnötigen Kapiteltrenner-Textafeln oder schwarz-weißem Theaterplot über das Ziel hinaus und auch der Score zu dieser Nummernrevue (erneut von Alexandre Désplat) sowie die bislang leider nur digital verfügbaren Source-Filmsongs fallen diesmal weniger spektakulär aus.

Irgendwie passend, dass sich derzeit im Netz diverse KIs unterschiedlich gelungen am "Anderson-Style" abarbeiten (Beispiele) - das Original unter Beschuss. Quo vadis, Wes?